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Blutspendetermine in Mendig

Gesundheitsamt Mayen führt Erstbelehrung nach Infektionsschutzgesetz für ehrenamtliche DRK-Kräfte durch

Ob beim Blutspende-Buffet, bei Betreuungseinsätzen, bei der Verpflegung von Einsatzkräften oder beim Einsatz der „Gulasch-Kanone“, die Helferinnen und Helfer des Deutschen Roten Kreuzes im Kreisverband Mayen-Koblenz kommen in vielen Bereichen ihres Ehrenamtes aus unterschiedlichsten Gründen in die Situation, Lebensmittel verarbeiten und ausgeben zu müssen.

 

Gerade solche, Einrichtungen zur Gemeinschaftsverpflegung bezeichnete Verpflegungsstellen bergen jedoch ein erhöhtes Risiko für die Entstehung und Verbreitung von Infektionskrankheiten. Um der Entstehung und Weiterverbreitung  von  lebensmittelbezogenen

Durchfallerkrankungen vorzubeugen,  sieht das Infektionsschutzgesetz (IfSG)  die Schulung aller Personen vor, die mit der Zubereitung, dem

Transport und der Verteilung von Lebensmitteln befasst sind, vor. Die sogenannte „Erstbebelehrung nach dem ISFG“ erfolgt durch das zuständige Gesundheitsamt.

 

Die Pflicht sich belehren zu lassen betrifft aufgrund der vielfältigen Aufgaben nahezu alle im DRK Tätigen. Da die DRK-Kräfte meist ehrenamtlich tätig sind, ist es Ihnen jedoch oft nicht möglich, an den  während der Öffnungszeiten der Gesundheitsämter angebotenen Belehrungen teilzunehmen.

 

Damit dennoch eine möglichst große Zahl an Kräften eine Erstbelehrung erhalten konnte  erklärte sich Herr Schönberg vom Gesundheitsamt Mayen bereit, eine Erstbelehrung in den Räumlichkeiten des DRK Ortsvereins Mendig durchzuführen.

 

Dieses tolle Angebot des Gesundheitsamtes Mayen traf auf große Resonanz, sodass der Vorsitzende des DRK-Ortsvereins Mendig Lothar  Spitzley, an diesem Abend rund 60 Interessierte aus den Ortsvereinen Mayen, Mendig, Saffig und Rhens begrüßen konnte.

 

Herr Schönberg erörterte den Anwesenden zunächst die Ursachen für das Entstehen von lebensmittelbezogenen Durchfallerkrankungen. Diese entstehen meist  infolge unsachgemäßer Zubereitung oder Lagerung von leicht verderblichen Lebensmitteln, aber auch aufgrund mangelnder Hygiene oder Verschleppung von Infektionserregern durch bereits erkrankte  Personen.

 

Anhand eines Lehrfilms vermittelte noch anschließend Herr Schönberg den Anwesenden plastisch, wie durch richtige Körper- und Arbeitsplatzhygiene sowie durch verantwortungsvolles Verhalten eines jeden Einzelnen die Ausbreitung von Infektionskrankheiten im Lebensmittelbereich verhindert werden kann und beantwortete zum Abschluss alle noch offenen Fragen der Zuhörerschaft.

„Damit haben wir jetzt weitere 60 Helferinnen und Helfer in einem großen Helferstamm der diese Belehrung bereits absolviert hat“, berichtete stolz der Vorsitzende des DRK-Ortsverein Mendig als Gastgeber.

14. Februar 2017 11:35 Uhr. Alter: 2 Jahre